Deckungskarte Online

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Einleitung zum Thema Deckungskarte/Doppelkarte bzw. eVB-Nummer

Täglich sind viele Millionen Fahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs, kleine und große Unfälle lassen sich hierbei nicht verhindern. Die hierbei entstehenden Schadenskosten betragen schnell einige Hundert oder Tausend Euro und können von den wenigsten Verkehrsteilnehmer problemlos aus dem privaten Vermögen als Schadenersatz gezahlt werden. Seit den 1970er Jahren ist deshalb eine KFZ-Haftpflichtversicherung von jedem Fahrzeugbesitzer zwingend abzuschließen, bevor dieser sein Automobil im öffentlichen Straßenverkehr bewegen darf. Die Deckungs- bzw. Doppelkarte dient als Nachweis, das ein solcher Versicherungsschutz besteht.
Die folgenden Informationen möchten Ihnen verdeutlichen, in welchen Fällen Sie eine Deckungskarte beantragen und Ihrer KFZ-Zulassungsbehörde vorlegen müssen. Da die bestehende Deckung seit über einem Jahrzehnt auf elektronischem Wege an die Zulassungsstelle übermittelt wird, ist der Umgang mit der Deckungskarte für Sie deutlich einfacher geworden. Neben der Anmeldung eines neuen Automobils sind auch bei der Ummeldung oder bei Beantragung eines Saisonkennzeichens Besonderheiten zu beachten, die in unseren Informationen als Sonderfälle aufgeführt werden. Schnell erhalten Sie so die Sicherheit, beim Besuch der Behörde nichts falsch zu machen, um ohne Verzögerung mit Ihrem Fahrzeug durchstarten zu können.

Was genau ist eine Deckungskarte?

Ursprünglich handelt es sich bei der Deckungskarte um ein schriftliches Dokument, das von der Versicherung an einen interessierten Versicherungskunden ausgegeben wurde. Dieses Schriftstück in Kartenformat wurde auch als Doppelkarte bezeichnet, da es in zweifacher Ausführung ausgehändigt wurde. Eine Hälfte wurde von der KFZ-Zulassungsstelle bei der An- oder Ummeldung des Autos einbehalten, der Durchschlag wurde an die Versicherung als Bestätigung weitergeleitet.

Seit dem Jahr 2003 findet die Übertragung sämtlicher Daten nicht mehr im Kartenformat statt, sondern auf elektronischem Wege. Auf Anfrage enthält der Fahrzeugbesitzer von seiner ausgewählten Versicherung ein Dokument, auf dem die elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (eVB-Nummer) zu finden ist. Direkt nach Aushändigung übermittelt die Versicherung diese Nummer an die KFZ-Zulassungsstelle, so dass eine direkte Zuordnung von Kunde, Fahrzeug und Versicherung möglich wird. Die eVB-Nummer als digitale Form der Deckungskarte bestätigt, dass ein vorläufiger Versicherungsschutz beantragt wurde und einer Anmeldung des Fahrzeugs nichts im Wege steht.

Hier wird eine Deckungskarte benötigt

Eine Deckungskarte bzw. eVB-Nummer ist immer dann von einer Versicherung zu beantragen, wenn sich grundlegende Änderungen um den Status eines Fahrzeugs oder den bestehenden Versicherungsschutz ergeben.

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In der Praxis sind die wichtigsten Situationen dieser Art:
  • Neuanmeldung eines Automobils
  • Ummeldung auf einen neuen Fahrzeughalter
  • Beantragung neuer KFZ-Kennzeichen bei Wohnortwechsel
  • Wechsel der Autoversicherung
  • Beantragung eines Kurzzeit-/Saisonkennzeichens
  • Wiederaufnahme eines stillgelegten Fahrzeugs

Der formale Ablauf ist in allen Situationen gleich: Die Versicherung teilt ihrem Kunden eine eVB-Nummer zu und meldet die Nummer an die KFZ-Zulassungsstelle. Die Nummer bescheinigt einen vorläufigen Versicherungsschutz, d. h. nach erfolgreicher An- oder Ummeldung des Fahrzeugs muss mit der Versicherung noch ein Vollvertrag rund um die Autoversicherung aufgesetzt werden. Die Gültigkeit der zugeteilten eVB-Nummer beträgt sechs Monate, für ein Kurzzeitkennzeichen drei Monate.

Achtung: Die Versicherungsbestätigung in Form der elektronischen Bestätigungsnummer ist eine absolut unverzichtbar Grundlage für alle formalen Akte, die von der Zulassungsstelle gewünscht werden. Ob Abmeldung, Ummeldung oder Beantragung neuer Kennzeichen – der Weg zu einer Versicherungsgesellschaft vor Ort bzw. zu einer Direktversicherung online muss stets der erste Schritt sein, bevor der Gang zur Zulassungsbehörde erfolgt. Ausnahmen werden keine gemacht, zumal ein Verzicht auf den Nachweis eines bestehenden Versicherungsschutzes gegen das Gesetz verstößt und nicht im Sinne der Allgemeinheit ist.

So wird eine neue Deckungskarte / eVB-Nummer beantragt

Die Beantragung der elektronischen Deckungskarte kann auf zwei Weisen erfolgen. Besonders häufig findet sie durch einen Besuch bei einer ortsansässigen Filiale von Versicherungen statt, eine Generierung dieser Nummer benötigt lediglich wenige Sekunden. Da die Nummer direkt bei der Ausstellung an die KFZ-Zulassungsstelle übermittelt wird, kann der Versicherungskunde von der Versicherung aus direkt zur Anmeldung des Automobils übergehen. Achtung: Die später abzuschließende Autoversicherung muss nicht beim gleichen Versicherer erfolgen, der die eVB-Nummer ausgestellt hat, auch wenn dies in der Praxis üblich ist. Wenn es mit der Anmeldung des Fahrzeugs schnell gehen soll, reicht also der Besuch einer beliebigen Versicherungsfiliale aus. Mehr lesen…

Kfz-Zulassung ohne Deckungskarte / eVB-Nummer nicht möglich

Ein KFZ ohne Deckungskarte bzw. Beantragung einer eVB-Nummer zuzulassen, ist nicht möglich. Wer dies bei seiner KFZ-Zulassungsstelle versucht, macht nur deutlich, dass aktuell kein Versicherungsschutz für das entsprechende KFZ besteht. Wenn die Haftpflichtversicherung fehlt, darf nach deutscher Gesetzgebung das Automobil nicht im öffentlichen Raum genutzt und lediglich auf privatem Gelände bewegt werden. Die Zulassungsbehörde würde also gegen geltendes Gesetz verstoßen, wenn sie eine Zulassung ohne bestehende Versicherung zulassen würde.

Dass Versicherungen heutzutage überhaupt elektronische Bestätigungen anstelle der klassischen Doppelkarte ausstellen, hat auch mit zahlreichen Betrugsversuchen für eine Anmeldung ohne Doppelkarte zu tun. Als schriftliches Dokument wurde die Deckungskarte immer wieder in krimineller Weise manipuliert und so vorgetäuscht, dass eine Haftpflichtversicherung für das KFZ vorliegt. Durch die elektronische Datenübertragung werden die beteiligten Behörden nicht nur im Schriftverkehr entlastet, vielmehr entsteht die absolute Sicherheit, dass tatsächlich eine Haftpflichtversicherung für das entsprechende Auto als vorläufige Deckung besteht. Der Kontakt zu Versicherungen lässt sich vor einer An- oder Ummeldung daher auf keinen Fall vermeiden.

Diese Unterlagen benötigen Sie für die Kfz-Zulassung

Die eVB-Nummer ist für die Anmeldung des Fahrzeugs unerlässlich, jedoch nicht das einzige Dokumente, das für eine erfolgreiche Fahrzeuganmeldung benötigt wird.

Um sich unnötige Wege und Mühen zu ersparen, sollten beim Gang zur Behörde direkt alle wichtigen Dokumente vorliegen.

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Im Falle der Anmeldung eines brandneuen Fahrzeugs sind es:

  • Versicherungsbestätigung durch eVB-Nummer
  • Zulassungsbescheinigungen I und II (bekannt als Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein)
  • Kaufvertrag des Neufahrzeugs
  • Personalausweis oder Reisepass des (zukünftigen) Fahrzeughalters
  • Geld für Verwaltungsgebühren (je nach Zulassungsbezirk zwischen 20 und 100 Euro)
Falls es sich um einen Gebrauchtwagen handelt, der gekauft und auf einen neuen Fahrzeughalter zugelassen werden soll, dürfen zusätzlich folgende Dokumente nicht fehlen:

  • Kaufvertrag des privaten oder gewerblichen Gebrauchtwagenhändlers
  • Nachweis der letzten HU/AU
  • die aktuell noch gültigen KFZ-Kennzeichen
Falls der Fahrzeugbesitzer bzw. Fahrzeughalter nicht selbst in der Lage ist, die Anmeldung bei der KFZ-Zulassungsstelle vorzunehmen, kann er einer anderen Person hierfür eine Vollmacht erteilen. Diese Vollmacht muss in schriftlicher Form vorliegen, außerdem muss sich die beauftragte Person mit ihrem eigenen Personalausweis aus solche identifizieren können. Damit es keine formalen Probleme mit der Vollmacht gibt, ist das Herunterladen und Ausfüllen eines entsprechenden Vordrucks empfehlenswert. Dieser lässt sich im Internet finden und sorgt für eine reibungslose Abwicklung der An- oder Ummeldung.

Darauf ist bei einem Kfz-Versicherungswechsel zu achten

Für die Neuanmeldung bzw. Ummeldung eines Autos ist es selbstverständlich, dass der Zulassungsbehörde ein Versicherungsschutz nachgewiesen werden muss. Viele Autofahrer übersehen, dass auch beim Versicherungswechsel für ein vorhandenes Auto eine solche Nummer erstellt und der Zulassungsstelle übermittelt werden muss. Mehr lesen…

Youtube-Video zum Thema eVB-Nummer von der R+V Direktversicherung AG


Soviel kostet eine neue Deckungskarte

Die reine Beantragung dieser Versicherungsbestätigung für das Auto kostet nichts. Wenn eine eVB-Nummer beantragt und im Laufe von Wochen und Monaten nicht genutzt wird, muss der Antragsteller deshalb keine Kosten fürchten.

Die elektronische Doppelkarte sichert dem Antragsteller allerdings einen Versicherungsschutz für das Fahrzeug zu, wobei im Normalfall nur die Haftpflicht ohne Kaskoleistungen abgedeckt ist. Diesen Versicherungsschutz bietet die Versicherung natürlich nicht kostenlos an und wird mit dem Kunden abgerechnet. Grundsätzlich geht der Versicherer davon aus, dass der Antragsteller zu einem dauerhaften Kunden werden möchte, weshalb die Beantragung der Nummer den Versicherungsbeginn mit der Gesellschaft darstellt. Ab diesem Zeitpunkt muss der Kunde also Beiträge zur Haftpflichtversicherung zahlen, sind Zusatzleistungen wie Teil- oder Vollkasko gewünscht, erhöhen sich die Beiträge entsprechend.

Entscheidet sich der Versicherungskunde, bei einer anderen Versicherung den Kfz-Versicherungs-Vertrag abschließen zu wollen, stellt die zuvor ausgesuchte Versicherung die Tage oder Wochen des bestandenen Versicherungsschutz nach ihren gewohnten Haftpflichttarifen in Rechnung. Der Rechnungsbetrag muss nicht gleich bei Beantragung der Nummer beglichen werden, meist geht das Rechnungsschreiben binnen weniger Tage oder Wochen nach der Nutzung der eVB-Nummer zu.

Einfacher ist die Abrechnung bei einem Kurzzeitkennzeichen, da dies nur für einen überschaubaren Zeitraum wie fünf Tage gültig ist. Bei der Generierung und Aushändigung der eVB-Nummer weiß die Versicherung deshalb, wie lange der Versicherungsschutz besteht und kann diesen direkt in Rechnung stellen. Bei den meisten Versicherungen liegt ein Haftpflichtschutz für wenige Tage im Bereich von 20 bis 40 Euro. Der Betrag ist im Regelfall direkt in bar oder als Überweisung zu begleichen.

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Deckungskarte für Kurzzeitkennzeichen

Was ist ein Kurzzeitkennzeichen?

Nicht bei jeder Anmeldung eines Autos bei einer KFZ-Zulassungsstelle solle es zu einer dauerhaften Nutzung des Automobils im Namen des angemeldeten Kommen. Fahrzeugüberführungen im In- und Ausland oder Probefahrten sind hierfür typische Beispiele, allerdings ist bei diesen Fahrten eine bestehende Haftpflichtversicherung und das Anbringen von KFZ-Kennzeichen unverzichtbar. Zu diesem Zweck lässt sich bei der Zulassungsstelle ein Kurzzeitkennzeichen beantragen, im Regelfall mit einer dauerhaft von fünf Tagen.
Viele kennen das Kurzzeitkennzeichen noch als rotes Kennzeichen, als modernes 5-Tages-Kennzeichen trägt das Nummernschild jedoch schwarze Buchstaben und ein Datum am rechten Rand. Die eingetragenen Ziffern benennen den letzten Tag, an dem das Kennzeichen Gültigkeit hat und demnach auch ein Versicherungsschutz besteht. Soll das Fahrzeug nach diesem Datum noch einmal im öffentlichen Raum bewegt werden, wird ein weiteres Kurzzeitkennzeichen bzw. eine vollwertige Anmeldung des KFZ nötig.

Diese Unterlagen benötigt man für ein Kurzzeitkennzeichen

Für die Beantragung des Kurzzeitkennzeichens sind ähnliche Voraussetzungen wie bei der regulären An- oder Ummeldung zu erfüllen. Diese Dokumente dürfen beim Besuch der KFZ-Zulassungsbehörde nicht fehlen:

  • eVB-Nummer
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Zulassungsbescheinigungen I und II
  • Geld für Verwaltungsgebühren

Die Bevollmächtigung einer anderen Person ist wie bei der regulären Anmeldung möglich. Für Besonderheiten im eigenen Zulassungsbezirk lohnt es sich, die Webseite der Zulassungsbehörde zu besuchen und hier weitere Informationen einzuholen.

Kosten eines Kurzzeitkennzeichens

Die Gebühren für das spezielle Kennzeichen sind mittlerweile bundesweit einheitlich festgelegt und belaufen sich auf 13,10 Euro. In diesem Betrag sind 10,20 Euro die eigentlichen Gebühren für das Kennzeichen, zusätzliche 2,60 Euro werden an das Kraftfahrtbundesamt übermittelt. Abschließend sind 30 Cent Materialkosten für das Klebesiegel enthalten, das auf das 5-Tages-Kennzeichen aufgesetzt wird. Wie bei jeder Art von Fahrzeuganmeldung sind die Kosten direkt bei der Zulassungsstelle zu entrichten, ansonsten findet keine Anmeldung für den kurzen Zeitraum oder Aushändigung der Kennzeichen statt.

Wie lange ist ein Kurzzeitkennzeichen gültig?

Der gängige Name 5-Tages-Kennzeichen verdeutlicht bereits, wie lang die Gültigkeitsdauer des Kennzeichens ist. Hierbei handelt es sich um eine Obergrenze, theoretisch kann bei der Beantragung und Ausstellung des Kennzeichens jedes Datum unterhalb der 5-Tages-Grenze angegeben werden. Dies ist jedoch nur für spezielle, gewerbliche Zwecke üblich, bei Probe- oder Überführungsfahrten von Privatpersonen wird das Auto stets mit einem Kennzeichen über volle fünf Tage ausgestattet.

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Deckungskarte für Saisonkennzeichen

Was ist ein Saisonkennzeichen?

Die allermeisten Fahrzeuge in Deutschland werden ganzjährig genutzt und sind für jede Jahreszeit und Witterung geeignet. Dennoch kann sich der Fahrzeugbesitzer dazu entschließen, sein Auto nur für einen Teil des Jahres nutzen zu wollen. Beispielsweise wird ein Cabrio mit offenem Verdeckt bevorzugt in den Sommermonaten gefahren, während Städte und Gemeinden ihre Räumfahrzeuge lediglich über die Wintermonate hinweg nutzen möchten.

Für diese Umstände hat der Gesetzgeber das Saisonkennzeichen entwickelt. Optisch ähnelt dieses einem regulären Kennzeichen, allerdings sind zusätzlich kleine Zahlen zwischen eins bis zwölf aufgedruckt. Die Zahlen stehen für die Monate, in denen das Fahrzeug genutzt werden kann, wobei die obere Zahl den Startmonat benennt. Außerhalb der auf dem Kennzeichen vermerkten Saison darf das Auto nicht im öffentlichen Raum bewegt und abgestellt werden, in den meisten Fällen wird es in Garagen bzw. auf Privatgelände untergebracht. Für die Beantragung eines Saisonkennzeichens wird wie bei einem ganzjährig genutzten KFZ eine Versicherungsbestätigung für die Übernahme der Haftpflicht benötigt.

Vorteile eines Saisonkennzeichens

Das Saisonkennzeichen bietet dem Fahrzeughalter gegenüber einer ganzjährig Anmeldung und Nutzung vor allem finanzielle Vorteile. Anfallende Kosten für die Fahrzeugnutzung, beispielsweise die KFZ-Steuer und die Versicherungskosten, werden anteilig für die vereinbarte Saison angerechnet. Wird ein Cabrio beispielsweise nur über sechs Monate des Jahres gefahren, werden die Kosten für die Haftpflicht oder einen zusätzlichen Kaskoschutz ganz einfach halbiert.

Außerdem erspart das Kennzeichen, das im Jahr 1995 in Deutschland eingeführt wurde, dem Halter viele formale Mühen. In früheren Jahrzehnten war es notwendig, ein saisonal genutztes Fahrzeug zum Ende jeder Saison explizit bei der Zulassungsstelle abzumelden und nach wenigen Monaten wieder anzumelden. Mit der Neuregelung ist lediglich zum Beginn einer neuen Saison eine eVB-Nummer als Versicherungsbestätigung zu beantragen, hiernach können die Kennzeichen mit dem gewünschten saisonalen Zeitraum weiterhin ohne An- und Abmeldung genutzt werden.
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Kosten eines Saisonkennzeichens

Anders als beim Kurzzeitkennzeichen werden die Kosten für ein Saisonkennzeichen nicht pauschal berechnet. Dies gilt gleichermaßen für die reine Versicherungsbestätigung bei der erstmaligen Anmeldung sowie für die dauerhafte Nutzung und Absicherung des KFZ. Die Kosten für die Anmeldung sind direkt bei der KFZ-Zulassungsstelle zu entrichten, anders sieht dies bei den anfallenden Kosten für die Autoversicherung saisonal genutzter Automobile aus. Mehr lesen…

Diese Unterlagen benötigt man für ein Saisonkennzeichen

Die Anmeldung für ein Fahrzeug mit Saisonkennzeichen bei der Zulassungsstelle unterscheidet sich formal nicht von der regulären An- oder Ummeldung eines ganzjährig genutzten Autos. Neben der eVB-Nummer müssen die Zulassungsbescheinigungen I und II (Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein), der Kaufvertrag und der Personalausweis bzw. Reisepass des Fahrzeughalters vorgelegt werden. Bei einem Gebrauchtwagen sind der Kaufvertrag sowie der Nachweis der letzten HU/AU vorzulegen. Mit einem Blick ins Internet oder im direkten Kontakt per Telefon oder Mail lässt sich erfragen, ob die eigene Zulassungsstelle noch zusätzliche Anforderungen stellt. Mehr lesen…

Für wie lange bekommt man ein Saisonkennzeichen?

Das Kennzeichen selbst kann vom Fahrzeughalter über mehrere Jahre hinweg genutzt werden. Er muss also nicht wie in früheren Jahrzehnten jedes Jahr zum Saisonende sein Fahrzeug abmelden und bei der Neuanmeldung im nächsten Jahr ein neues Kennzeichen beantragen. Das Saisonkennzeichen bleibt solange im Besitz des Fahrzeughalters und an dessen Auto montiert, bis zu einer Ab- oder Ummeldung des KFZ kommt. Mehr lesen…

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Diese Vorteile hat die eVB-Nummer im Gegensatz zur Deckungskarte / Doppelkarte

Seit über einem Jahrzehnt wird die elektronische VB-Nummer anstelle der klassischen Deckungskarte eingesetzt, wobei die Umstellung für alle beteiligten Seiten Vorteile gebracht hat. Zu ihren wichtigsten Vorzügen gehören:

  • Der Versicherungsnehmer muss nicht selbst die alte Doppelkarte als schriftliches Dokumente mit sich führen und bei der KFZ-Zulassungsbehörde vorlegen. Durch die elektronische Übermittlung der Nummer ist der Behörde sofort bekannt, dass ein Versicherungsschutz in Form einer Haftpflichtversicherung vorliegt und die Anmeldung rechtlich unproblematisch erfolgen kann.
  • Die Zuteilung der Nummer wird binnen weniger Sekunden möglich, was für die Filiale einer Versicherung genauso wie die Beantragung online gilt. Gerade wer zu einer schnellen An- oder Ummeldung des Fahrzeugs gelangen möchte, verliert hierdurch keine Zeit.
  • Die Regelung rund um die alte Deckungskarte sorgte für viel Schriftverkehr und stellt eine zusätzliche Belastung der öffentlichen Verwaltungen dar. Durch die elektronische Form lässt sich viel Aufwand rund um die An- und Ummeldung von KFZ ersparen, die Prozesse lassen sich schneller und mit einem besseren Kundenservice durchführen.
  • Die eVB-Nummer kann nicht künstlich in krimineller Absicht generiert werden. Ein Betrugsversuch bei der Anmeldung eines Fahrzeugs ist hierdurch nahezu ausgeschlossen, wodurch bei jeder Anmeldung eines KFZ definitiv ein Versicherungsschutz bestehen muss. Dies ist gleichermaßen im Sinne des Gesetzgebers und der Allgemeinheit. Schließlich wünscht sich kein Teilnehmer am öffentlichen Straßenverkehr, dass andere Autofahrer völlig ohne Versicherungsschutz unterwegs sind.
  • Auch wenn die An- oder Ummeldung eines Fahrzeugs weiterhin mit einigen Formalitäten und Schriftstücken verbunden ist, leistet die Einführung der eVB-Nummer einen kleinen Beitrag zur Vereinfachung. Das System hat sich bewährt und dürfte auch in naher Zukunft nicht verändert oder abgeschafft werden.

Wie lange ist meine eVB-Nummer (Deckungskarte) gültig?

Die Gültigkeit einer eVB-Nummer als Ersatz der klassischen Doppel- oder Deckungskarte beträgt sechs Monate. In der Praxis wird bereits in den ersten Tagen nach ihrer Erstellung die KFZ-Zulassungsstelle für eine An- oder Ummeldung besucht, theoretisch kann sich der Versicherungskunde hierfür jedoch Monate Zeit lassen. Im Falle von Kurzzeitkennzeichen reduziert sich die Frist von sechs auf drei Monate. Ist eine Frist verstrichen und die Anmeldung des Automobils ist weiterhin gewünscht, kann einfach eine neue Nummer ohne Kosten beantragt werden.

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Häufig  gestellte Fragen zu Deckungskarten

Mit der Beantragung der eVB-Nummer als Versicherungsbestätigung geht der Antragsteller keinerlei Verpflichtungen ein, sofern es nicht zu einer Anmeldung des Fahrzeugs kommt. Die Erstellung der Nummer selbst ist kostenlos und wenn diese nach einer Frist von drei bzw. sechs Monaten verfallen sollte, muss der Antragsteller ebenfalls keine Gebühren zahlen.

Falls die Frist verstrichen ist und weiterhin der Wunsch nach einer An- oder Ummeldung des KFZ besteht, ist die einfache Beantragung einer neuen eVB-Nummer bei einer ausgewählten Versicherung notwendig. Dies kann ruhig die gleiche Versicherung sein, selbst wenn in der Vergangenheit ein oder mehrere Nummern zur Versicherungsbestätigung nicht genutzt wurden. Nachteile entstehen dem Fahrzeughalter also in keinem Fall.

Die eVB-Nummer, die von einer Versicherung an den Antragssteller vergeben und an die Zulassungsstelle vermittelt wurde, bezieht sich auf ein bestimmtes Fahrzeug und einen bestimmten Akt, beispielsweise die erstmalige Anmeldung oder die Umstellung auf ein Saisonkennzeichen. Die elektronische Deckungskarte kann deshalb nur einmal verwendet werden und verliert ihre Gültigkeit, sobald die vorgesehene und vereinbarte Aktion durch die Zulassungsstelle ausgeführt wurde.

Da seitens der Versicherungen eine Beziehung zwischen dem Fahrzeug und der erstellen Versicherungsbestätigung hergestellt wird, können Nummern nicht einfach für andere Fahrzeuge oder Zwecke genutzt werden. Bei formalen Fehlern oder Problemen bei der Anerkennung einer eVB-Nummer wird deshalb die neue Beantragung bei der Versicherung notwendig. Da dieser Schritt nur wenige Minuten dauert und z. B. per Telefon oder Mail erfolgen kann, liegt keine große Hürde vor.

Die Deckungskarte bzw. eVB-Nummer bestätigt lediglich die Haftpflicht als Versicherungsschutz für das Fahrzeug. Eine bestehende KFZ-Haftpflichtversicherung ist die einzige Versicherungsform, die vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben wird, weshalb Versicherungen ungefragt ausschließlich diese in die Versicherungsbestätigung einbinden. Der Versicherungskunde kann sich freiwillig für stärkere Versicherungsleistungen entscheiden, beispielsweise um mit einem sehr hochwertigen Fahrzeug direkt ab der Anmeldung von einem Vollkaskoschutz zu profitieren.

In der Praxis ist es üblich, dass Kunden zunächst eine eVB-Nummer bei einer Versicherung beantragen und mit der Übernahme der Haftpflicht zufrieden sind. Ist das Fahrzeug zugelassen und kann regulär genutzt werden, wird wenige Tagen oder Wochen später erneut Kontakt zur Versicherung aufgenommen. Nun findet das Aufsetzen der regulären Autoversicherung statt und der Versicherte kann sich dazu entschließen, die Haftpflicht um Leistungen der Teil- oder Vollkaskoversicherung zu ergänzen.

Für den Zeitraum zwischen Erstellung der eVB-Nummer und Absicherung durch eine vollwertige Police rechnet die Versicherung regulär den Versicherungsbeitrag an, der bei einer normalen Tarifierung für die Haftpflicht zu zahlen wäre. Für zusätzliche Kaskoleistungen ist somit häufig erst ab einem späteren Zeitpunkt zu zahlen.

Formal wird auch beim Wechsel von einer Autoversicherung zur anderen eine eVB-Nummer benötigt. Da es im Rahmen des Wechsels zu einer Kündigung des bestehenden Vertrags und der Aufgabe der Haftpflichtversicherung für das Auto kommt, verlangt die Zulassungsstelle einen Nachweis, dass der Haftpflichtschutz direkt wieder gegeben ist.

Ein erneuter Besuch der KFZ-Zulassungsstelle entfällt beim Versicherungswechsel allerdings. Stattdessen wird der neuen Versicherung angezeigt, dass es gerade zu einem Wechsel kommt, woraufhin diese die eVB-Nummer automatisch an die zuständige Zulassungsstelle übermittelt. Hierbei handelt es sich um die sogenannte eVB-Nummer zur Übermittlung, um eine Abgrenzung zur normalen Bestätigungsnummer zu schaffen. Der ganze Prozess ist für den Versicherungskunden mit keinerlei Mühen und Kosten verbunden.

 

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Hinweis: Wir als Webseitenbetreiber sind kein Versicherungsmakler. Wir vermitteln also keine Versicherungen. Der Vergleichsrechner wird uns zur Verfügung gestellt von check24 bzw. TARIFCHECK24